Mit Megaport in die Cloud: DXC Technology schafft neue Konnektivitätsoptionen für seine australischen Rechenzentren

Mit Megaport in die Cloud: DXC Technology schafft neue Konnektivitätsoptionen für seine australischen Rechenzentren

Wir schreiben das Jahr 2021 – die Cloud hat sämtliche Bereiche der globalen Wirtschaft erobert. Ständige Konnektivität ist zu einer zentralen Voraussetzung von geschäftlichem Erfolg geworden. Während cloudnative Funktionen in zentrale Geschäftsabläufe Einzug halten, steigt in Unternehmen der Bedarf an IT-Diensten und Full-Stack-Integrationsanbietern, die bei der Migration und Verwaltung des wachsenden Cloud-Stacks Unterstützung leisten. Kompliziert gestaltet sich diese Aufgabe in einem Land wie Australien, das eine relativ niedrige Besiedlungsdichte und eine limitierte Netzwerkinfrastruktur aufweist. Wie können Integrationsanbieter in einem solchen Umfeld Cloudkonnektivität gewährleisten?

Über DXC Technology

DXC Technology (NYSE: DXC) hilft globalen Unternehmen, missionskritische Systeme reibungslos zu betreiben und gleichzeitig ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren, Datenarchitekturen zu optimieren sowie Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Setups sicherer und skalierbarer aufzustellen. Global Player der Weltwirtschaft und große staatliche Institutionen implementieren mit DXC Services im gesamten Enterprise Technology Stack, um leistungs- und wettbewerbsfähiger zu werden und die Customer Experience auf ein neues Niveau zu heben.

Die Herausforderung

Die globalen Rechenzentrumslösungen von DXC Technology helfen mehr als 800 Managed-Cloud-Kunden, ihre Cloudmigrationsstrategien zu modernisieren. Als DXC den australischen Markt betrat, sah sich das Unternehmen mit schwerwiegenden Herausforderungen beim Management der Daten seiner Kunden konfrontiert.

„In Australien ist es geographisch bedingt äußerst schwierig, Telekommunikationsdienstleistungen bereitzustellen“, berichtet Luke Goode, Senior Manager of Commercial Delivery bei DXC Technology. „Die Vorlaufzeiten sind enorm. Telekommunikationsanbieter tun sich schwer, den Anforderungen agiler Organisationen wie der unseren sowie der unserer Kunden gerecht zu werden. Australiens traditionelle Carrier sind nicht wirklich agil aufgestellt; sie arbeiten nicht kostenwirksam und verschaffen uns nicht die benötigte Flexibilität, die Kunden heute von uns erwarten.“

John Crampton, bei DXC als ITO Cloud Service Line Leader für Australien zuständig, fügt hinzu, dass die Standards, die DXC seinen Kunden bietet, nicht den von den etablierten australischen Telcos angebotenen Standards entsprechen.

„Bei der Anbindung an einen Netzwerk-Carrier nimmt das Provisioning in Australien bis zu drei Monate in Anspruch. Im Hinblick auf die Cloud ist das inakzeptabel – gerade wenn das Ziel lautet, unsere Kunden in die Cloud zu bringen“, fährt Crampton fort. „Hier muss alles wesentlich schneller ablaufen.“

Die Lösung

Um die Flexibilität, Latenz und Stabilität seines Serviceangebotes in Australien zu verbessern, ging DXC Technology eine Partnerschaft mit Megaport ein, in dessen Zuge NaaS in zwei seiner australischen Rechenzentren implementiert wurde – zum einen in Sydney, zum anderen in Melbourne. Durch die so ermöglichte Nutzung des SDN von Megaport gelang es DXC, Datenflüsse auf Kundenseite zu beschleunigen und den geforderten Standard zu erreichen.

„Megaport hat uns einen Wettbewerbsvorsprung verschafft“, erläutert Goode. „Obwohl Rechenzentren nützliche Services anbieten, handelt es sich doch gewissermaßen um isolierte Lösungen. Megaport hingegen hat für unsere Kunden den Brückenschlag zur Cloud vollbracht.“

Die Vorteile

Durch den Einsatz von Megaport in Sydney und Melbourne kann DXC Applikationen noch schneller migrieren und verwalten. Kunden, die sich über SDN von Megaport mit Cloud Service Providern wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud verbinden, können nun ihren Bandbreitenbedarf bequem skalieren. Kostspielige Verträge mit langfristiger Bindung oder Engpässe bei der Bewältigung von Kunden-Workloads gehören der Vergangenheit an.

„Megaport hat uns vor allem Flexibilität verschafft“, so Crampton. „Vorher mussten wir statische Netzwerkkonnektivität im Gigabit-Bereich bereitstellen. Jetzt können wir die Kapazität binnen Minuten hoch- oder runterfahren. Für unsere Kunden bedeutet das praktisch keine Vorlaufzeit. Diese unkomplizierte Möglichkeit der Nachjustierung hat nicht nur unsere Flexibilität erhöht, sondern auch unsere Datenresilienz.“

Und da Kunden nur für den tatsächlich benötigten Verbrauch bezahlen, verschwenden sie weder Daten noch Geld.

„Die Fähigkeit, Bandbreite jederzeit bei Bedarf hochzufahren, und sei es nur während der Migration von Workloads, ist eine unglaublich kosteneffiziente Methode zum Provisioning von Clouddiensten – sowohl für uns als auch unsere Kunden“, zeigt sich Crampton begeistert.

„Obwohl Rechenzentren nützliche Services anbieten,
handelt es sich doch gewissermaßen um isolierte Lösungen.
Megaport hingegen hat für unsere Kunden den Brückenschlag zur Cloud vollbracht.“

- Luke Goode, Senior Manager, Commercial Delivery bei DXC Technology

Goode fügt hinzu, wie sein Unternehmen mit dem skalierbaren und latenzarmen SDN von Megaport auch eine Reduzierung der Egress-Gebühren anvisiert.

„Wir beobachten, dass Kunden die Cloud zunehmend für Data- und Analytics-Plattformen nutzen und im Handumdrehen Testplattformen aufbauen“, so Goode. „Die Standardpreise dieser Clouddienste sind wohlbekannt; was jedoch oft im Kleingedruckten untergeht, sind die Kosten auf der Transportschicht. Angesichts des überall rasant wachsenden Datenaufkommens schmälern diese Transportkosten die Vorteile eines Wechsels in die Cloud. Kontrollierte Konnektivität, wie sie ein Provider wie Megaport bereitstellt, trägt entscheidend dazu bei, diese Kosten zu senken und im Griff zu behalten.“

Zukunftspläne

„Wir möchten unsere Netzwerkpräsenz in Australien ausbauen, gerade wenn man bedenkt, wie sich die Networking-Landschaft seit Ausbruch der Corona-Pandemie verändert hat“, berichtet Crampton.

„Die Nähe zum Edge wird angesichts von Trends wie IoT immer wichtiger, und wir haben viele Kunden mit hochgradig verteilten Infrastrukturen, die solche Pläne schnell und kostengünstig in die Tat umsetzen müssen.

„Für uns bietet sich hierdurch auch die Gelegenheit, unsere Services auf dem Markt zu platzieren. Wir haben die enorme Chance, einige unserer Services auf dem Megaport Marketplace anzubieten – die Möglichkeiten sind enorm“, resümiert Crampton.

Und da die Cloud sowohl in Australien als auch weltweit immer populärer wird, könnte die Partnerschaft zwischen DXC Technology und Megaport nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen.

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